#1 Die große Premiere von Ratatöskr – flinke Neuigkeiten

Die Ergebnisse und Eindrücke der Woche für euch zusammengefasst: Startschuss für die Routenplanung, heiße Neuigkeit aus der Finanzgruppe, Vortrag zu Baukunst und Kultstätten – heidnische Heiligtümer und Stabkirchen, weise Ratschläge erfahrener Wandersleut
Sylvester überstanden – bereit für 2013. Montag ging es wieder los mit der Uni und so auch mit unserer Projektarbeit. Am frühen Abend um 18 Uhr sammelten wir uns wie an jedem Montag des Semesters im Raum 3135, um uns mittels Einführungsvortrag und Diskussion in unsere Thematik Synkretismen in norwegischem Volksglaube und kultureller Identität einzuarbeiten.

Vortragssitzung am Montag

Diesmal widmeten wir uns dem Thema Baukunst und Kultstätten – heidnische Heiligtümer und Stabkirchen. Wo fand die heidnische Kultpraxis statt? Was sind Hov, Hørg und Ve?

In einem detailreichen und sehr anschaulichen Vortrag brachte uns Björn das Thema näher. Er erläuterte die verschiedenen Orte kultischer Praxis in heidnischer Zeit und erstellte ein lebendiges Tafelbild zu den Bauweisen und Architektur von hov, hörg und Stabkirche.

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Für alle Interessierten wird in den nächsten Tagen der Artikel zum Referat hochgeladen.

In die Gruppen!  Fertig? Los!

Donnerstag um 8 Uhr stand unser wöchentliches Treffen zum organisatorischen Teil unserer Projektarbeit an. In dieser Sitzung arbeiten wir in kleinen Arbeitsgruppen von 1-3 Leuten an verschiedenen Teilbereichen, die für die Verwirklichung unseres Films eine entscheidende Rolle spielen:

– Finanzierung

– Routenplanung

– Öffentlichkeitsarbeit

– Technik und Equipment

– Regie

– Projektkoordination

Unsere Route – Die Planung beginnt

Die Arbeitsgruppe Routenplanung hat diese Woche den Startschuss für die genaue Ausarbeitung der Route abgefeuert. Am Donnerstag wurden fleißig Arbeitsweise und Aufteilung koordiniert, so dass in den nächsten Wochen und Monaten die Wege der Wandergruppe Tag für Tag geplant werden können.

Das Festlegen der Wanderstrecke ist dabei noch die kleinste Herausforderung für die Gruppe. Es gilt zum Beispiel genau zu planen wie Verpflegung, vor allem Wasserversorgung, organisiert wird, wo übernachtet werden kann und wo die Wandergruppe sich mit der mobilen Gruppe treffen kann.

Enorm wichtig ist der Austausch mit dem motorisierten Teil der Gruppe deshalb, weil darüber gewährleistet wird, dass unterwegs immer geladene Akkus für die Kamera zur Verfügung stehen.

Wir sind gespannt darauf wie die Arbeit in den nächsten Wochen vorangeht. Im Wochenbuch werdet ihr mit frischen Eindrücken zu den Fortschritten auf dem Laufenden gehalten.

Arbeitsgruppe Finanzierung – Die Suche nach den Fördermitteln

Um die Reise- und Materialkosten für die Durchführung unseres Projekts aufbringen zu können, brauchen wir in jedem Fall Unterstützung. Deshalb hat die Bemühung um Fördergelder für uns in den nächsten Wochen eine sehr hohe Priorität.

Die Finanzgruppe verschaffte sich am Donnerstag Übersicht über Fristen für Förderanträge, um keine der Deadlines für die für uns relevanten Stiftungen und Fördertöpfe zu verpassen. Weiter wurde im Internet nach Finanzierungsmöglichkeiten gesucht und die Aufgabenverteilung für die nächsten Wochen abgesprochen.

Top-Neuigkeit der Woche aus der Finanzgruppe: Wir haben die überarbeitete Version unseres Förderantrags auf Norwegisch bekommen. Mit freundlicher Unterstützung unserer Norwegisch-Dozentin Jana Eder können wir uns nun endlich auch an norwegische Stiftungen wenden. Auf die Finanzgruppe warten intensive und aufregende Wochen!

Von den Wandervögeln

In Vorbereitung auf die Herausforderung des Wanderns, haben wir vor den Ferien Fragebögen an wanderfreudige Freunde und Bekannte geschickt, um uns Tipps und Tricks zu holen. Die Antworten waren anregend, hilfreich und unterhaltsam. Hier ein paar Auszüge:

Grundsätzlich ist zu sagen, dass die ersten 3-4 Tage die Hölle sind, weil sich der Körper an die Belastung durch Laufen und Gepäck gewöhnen muss. Dann geht es meist.

Immer genug Wasser dabei haben. Trinksystem (2-3 Liter) und immer eine eiserne Reserve von einem halben Liter im Rucksack. Das wäre bei mir gleich am Anfang der Reise fast ins Auge gegangen. Wenn nicht ein paar Pilger vorbeigekommen wären und mir etwas von ihrem Wasser abgegeben hätten, hätte es böse enden können.

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Niemals während der Tagesstrecke die Schuhe ausziehen. Immer erst am Ende des Tages, auch wenn die Füße schmerzen. Du kriegst die Schuhe nie wieder an!

Am besten mit Rucksack mehrmals die Woche anstrengende Touren machen (Lang oder kurz und steil). Das Rucksackgewicht sollte mit jedem Training immer schwerer werden bis es das reale Wandergewicht erreicht hat.

Außerdem hab ich mir hinsichtlich Körperpflegemitteln alles immer in klein gekauft (man sollte es nicht meinen, aber so keine kleine Tube Zahnpasta reicht doch glatt 3 Wochen) und nie Makeup mitgenommen… Das ist totaler Quatsch. Wenn man schwitzt, dann wischt man es sich sowieso so weg (für die Mädchen in eurer Runde).

Mit diesen Eindrücken sagen wir Hadebra – bis nächste Woche!

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