Was passiert zur Zeit bei den Wanderstudenten?

Foto am 25.01.15 um 14.41Es ist an der Zeit ein kleines Status Update zum Stand des Filmprojekts zu geben. Uns ist wichtig allen Unterstützern und Interessierten mitzuteilen, dass es bei uns weitergeht. Die geringere Aktivität auf unserem Blog und auf Facebook bedeutet keinesfalls, dass das Projekt eingeschlafen ist! Außerhalb der digitalen Welt sind wir sehr aktiv und arbeiten intensiv an der Fertigstellung des Films. Viele Stunden haben wir bereits im Studio verbracht und es werden noch ein paar Stunden hinzukommen. Noch ist es zu früh den genauen Tag zu verkünden, aber wir streben an im Laufe des Sommers fertig zu werden. Auf diesen Tag freuen wir uns!

Das Filmprojekt begleitet uns jetzt seit drei Jahren durch Studium und Leben und es war für uns alle eine aufregende, lehrreiche und erweiternde Zeit. Höhepunkt des Projektes war zweifelsohne die Pilgerreise, die lange Wanderung von Sandefjord nach Nidaros (Trondheim). Wenn wir jetzt im Schnittraum sitzen und die vielen Bilder zu einem Ganzen zusammenbasteln, kommen viele Erinnerungen hoch. Es ist spannend im Geiste noch einmal die verschiedenen Orte zu besuchen, die wir durchwandert haben. Ob grüne, „hyggelige“ und hügelige Landschaften an sonnigen Tagen oder schroffe, kahle Gebirgslandschaften in Schmuddelwetter – das Land hat uns all seine Facetten gezeigt, einiges von uns abverlangt und uns gleichsam viel geschenkt.

Dovre 6

Für uns ist es sehr aufregend und inspirierend sich im Nachgang der Reise noch einmal intensiv mit den geführten Interviews auseinander zu setzen. Uns ist noch einmal bewusst geworden, was für ein Schatz an Wissen da auf unseren Festplatten liegt. Dementsprechend schwer war es auszusortieren und das Material so zu begrenzen, dass  alles in eine annehmbare Filmlänge passt. Wenn wir nach dem Kriterium schneiden würden, dass jede wertvolle, inhaltsreiche Aussage gezeigt werden sollte, dann stünden wir am Ende mit einer zehnstündigen Dokumentation. Nach einem also nicht ganz schmerzfreien Selektionsprozess, haben wir jetzt eine Auswahl der besten Interviewszenen erstellt, mit der wir alle zufrieden sind.

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In unserer täglichen Arbeit in den Schnitträumen der Humboldt-Universität geht es darum, den angestoßenen Diskurs mit den visuellen Impressionen der Reise zu illustrieren. Wir möchten die Diskussionen um Norwegens Identität, Christentum, Vikinger und Heidentum als Geschichte erzählen, die sich parallel zu unserem persönlichen Erleben auf dem Pilgerweg entwickelt. Es soll innerhalb des Films ein Brückenschlag entstehen zwischen Wissenschaft und subjektiver Erfahrung, zwischen Ratio und Gefühl sowie Übereinstimmung und Meinungsverschiedenheit.

Ob uns das gelingt? Ihr werdet euch bald selbst ein Bild machen können. Wie gesagt, wir freuen uns jetzt schon darauf, wenn wir euch in ein paar Monaten das Resultat präsentieren dürfen. Unser Wunsch ist es am Ende der Projektarbeit eine Dokumentation zu hinterlassen, die informiert, inspiriert und vielleicht den einen oder anderen dazu anregt Fragen zu stellen und sich selbst auf den Weg zu machen, um diesen Fragen nachzugehen. Sei es auf dem Pilgerweg oder anderorts!

Wir hören uns bald wieder! Liebe Grüße von Euren Wanderstudenten!

Mörkganga

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