Es kam ein Mann im Regenwetter…

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Artikel von Adrian Schneider

„Es kam ein Mann im Regenwetter, der nichts von diesem Ort wusste. (…) Mein Nachfolger, der ein sehr sozialer Typ ist, und ich, wir waren beide da und haben uns gefreut. Wir holten ihn rein… Er hatte ein schmerzendes Knie, also mussten wir einen Arzt finden und ihn versorgen. Er blieb vier Tage, und um es nicht zu lang zu machen: Er schrieb ins Gästebuch, dass er unterwegs war um sich selbst und seinen Glauben zu finden, er wisse aber noch nicht, ob er seinen Glauben schon gefunden habe, aber er habe einen neuen Glauben an die Menschen gefunden. Das war ein schönes Erlebnis.“

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Ankunft.

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Ankunft – 29.08.2013, 18:30 Uhr, Nidarosdom (Trondheim)

Das letzte Mal die Wanderschuhe schnüren.

Ein seltsames Gefühl. Ich freute mich auf das Ankommen und doch war es ein wenig seltsam zu wissen, dass es in ein paar Stunden vorbei sein würde mit dem Leben, mit der Routine, an die wir uns in den letzten Wochen gewöhnt hatten.

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Mot helvete – mot horisont

PIC_0154 (2)Nebelschwaden peitschen uns Hagel in den Rücken. Wütend treibt uns der eisige Sturm den Bergrücken hinauf. Ich sehe nichts. Nichts von der Welt, nichts von den Stiegen, die einst Menschen in die Flechten traten auf ihrem Weg nach Norden. Hier ist nichts außer Sturm und Steppe. Die Wolken verdecken unsere Köpfe und die Kälte reißt Kerben in die offene Haut. Alles verstummt.

Ödmark.

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Wandergruppe – Der erste Pausentag

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19 Tage Wanderung liegen hinter uns. Bald geht es Richtung Gebirge. Wir entschlossen uns kurzfristig einen Pausetag einzulegen. Einen Tag kein Zelt aufbauen, sondern rumhängen, lesen, futtern und vor allem einmal trocknen. Gemeinsam mit Marian und Björn schlugen wir das Zelt auf einem Campingplatz in Tretten im Gudbrandsdal auf, um als ganze Gruppe ein paar ruhige Stunden zu verbringen. Die letzten Tage waren sehr fordernd für unsere Körper. Weiterlesen

Kleine Einblicke und ein kurzes Update

Hier ist ein erster visueller Eindruck von unserem Besuch in Jevnaker. Zur Zeit sind wir in Lillehammer und bewegen uns stetig in Richtung Hundorp. Neben einer Überfahrt mit dem Raddampfer Skibladner (siehe Artikel), einen Besuch der Hamar Domkirke und dem Maihaugen Museum mit vielen guten Interviews, war die Zeit voll von spannenden Überraschungen und Annekdoten. Später gibt es dazu mehr. Uns geht es allen gut.

Aber nicht zuletzt wollen wir sagen: DANKESCHÖN!!! Wir sind überglücklich und superdankbar für alle Unterstützung auf Inkubato, unserer Crowdfund Päsenz! Dank Euch haben wir es geschafft. Der Förderbetrag von 1100,- € wurde nicht nur erreicht, er wurde sogar überschritten. Dieses Geld hilft uns wirklich sehr und gibt uns Möglichkeiten, das Projekt weiter noch spannender zu gestalten. Genaue Details gibts später ;-).

Jetzt viel Spaß mit dem Film:

Liebe Grüße von Björn (auf dem Weg der Besserung) und den Wanderstudenten

An unsere Grenzen und darüber hinaus

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Tag 4. Kilometer 90. Erschöpfung. Akkus leer. Wir kämpfen, kämpfen uns vorwärts jeden Kilometer. Die Sonne brennt die Haut vom Nacken und der Schweiß trocknet nicht in den Kleidern, wenn man versucht, sie über Nacht im Zelt zu trocknen.  Unter den Füßen nichts als Asphalt. Seit fast 100 Kilometern.

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REISESTART 21. JULI – DIE FLÜGE SIND GEBUCHT

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Es ist soweit! Die Planung liegt in den letzten Zügen, die Vorbereitungen auf die größte aller unserer Herausforderungen sind fast abgeschlossen. Am vergangenen Freitag haben wir die Flüge feierlich gemeinsam gebucht und mit Sekt begossen. Weiterlesen

#Ratatöskr – flinke Neuigkeiten: „In 2 Monaten geht’s los: Wanderstudenten on Tour!“

In circa 2 Monaten geht die Reise los! Der Countdown läuft und ich muss zugeben, dass mir doch manchmal mulmig wird, wenn ich an die 35 Tagesmärsche mit Gepäck denke, die wir zurücklegen müssen, um am Nidarosdom anzukommen.

Sind wir den Strapazen gewachsen? Schaffen wir es dabei gute Filmaufnahmen zu machen?
Befürchtungen helfen uns nicht weiter – Training hingegen schon!

Seit Beginn dieses Semesters waren wir jedes Wochenende auf Wanderung im Berliner Umland. Wir lernen nach und nach alle Endbahnhöfe der S-Bahn kennen und der Trainingseffekt macht sich mental und physisch langsam aber sicher bemerkbar.

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Nochmal den Schlaf aus den Augen reiben – und dann gehts los! Björn ist schon hellwach.

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Mit dem Fahrrad in die Eisenzeit

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Artikel von Björn Griebel

Im Zuge unseres einmonatigen Vorbereitungsaufenthaltes auf die kommende Reise, haben Johanna und ich die Gunst der Stunde genutzt und den Olavsweg auf 40 km mit dem Fahrrad erkundet. Direkt an unseren Bauernhöfen und der kleinen Pilgerherberge unserer Hosts vorbei führt der alte Pilgerpfad durch Jevnaker am Randsfjord hinauf ins Hadeland und weiter in Richtung Gjøvik und den Mjøsasee. Die Teststrecke sollte uns einen ersten Eindruck von den geographischen Gegebenheiten vermitteln und zudem einen freien Tag mit viel Sonnenschein versüßen. Weiterlesen

#7 Ratatöskr – flinke Neuigkeiten: „Die erste Förderung bewilligt!“ und „Trainingstage im Thüringer Wald“

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Marian, Adrian und Björn im Aprilschnee des Thüringer Waldes

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Es war Donnerstag, der 04.04. als uns die frohe Nachricht erreichte. Björn saß noch in der Uni und schrieb seine Norwegisch-Klausur nach (eine 1,0 – gratulerer!!), als Marian und ich mit dem Auto in der Dorotheenstraße hielten, um ihn für eine letzte kleine Reise abzuholen, bevor es dann am Montag wieder ins neue Semester gehen sollte.

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